Gefäßbehandlungen bei uns in Hamburg
Sie kennen das Gefühl vielleicht. Die Röte, die kommt, wenn sie nicht soll – beim Sport, beim Wein, beim Stress. Die zarten Äderchen, die sich langsam ausbreiten. Die Haut, die sich entzündet anfühlt, obwohl äußerlich alles ruhig zu sein scheint. Gefäßveränderungen sind häufig. Aber sie müssen nicht bleiben.
Wenn Rötung ein medizinisches Anliegen ist
Viele Patientinnen kommen zu uns mit dem Gefühl, ihre Beschwerden seien „nur kosmetisch“. Dabei ist Rosazea eine Erkrankung mit echten Symptomen – Brennen, Stechen, plötzliche Rötungsschübe, die den Alltag beeinflussen können.
Unser Ansatz beginnt nicht mit dem Laser. Er beginnt mit der Diagnose. Denn nicht jede Rötung ist Rosazea, nicht jedes Äderchen ist Couperose, und nicht jede Behandlung passt zu jedem Hauttyp. Wir klären zunächst, womit wir es zu tun haben – und wählen dann das Verfahren, das zu Ihrem Befund, Ihrem Hauttyp und Ihren Zielen passt.
Die Ärztin, die Leitlinien schreibt – und die Lücken in der Versorgung kennt.
Sie hat nicht nur studiert, wie Gefäßlaser wirken. Sie hat es selbst gemessen.
Darüber hinaus ist sie Co-Autorin einer Metaanalyse zur Wirksamkeit unterschiedlicher Lasersysteme bei Rosazea. Als Co-Autorin der deutschen AWMF-Leitlinie für Lasertherapien ist sie an den Empfehlungen beteiligt, an denen sich Ärzte und Krankenkassen bundesweit orientieren – auch bei Gefäßveränderungen.

Priv.-Doz. Dr. med. Katharina Herberger
- Fachärztin für Dermatologie und Venerologie, habilitiert
- Co-Autorin: Erste kontrollierte Studie KTP vs. PDL bei Rosazea (J Cosmet Dermatol, 2024)
- Co-Autorin: Metaanalyse zur Laserwirksamkeit bei Rosazea
- Autorin: Erste Netzwerk-Metaanalyse zu Laser- und Lichttherapien bei Feuermalbehandlungen
- Co-Autorin: Erste Studie im direkten Vergleich, die zwei Laserverfahren (KTP- und Farbstofflaser) zur Behandlung von Feuermalen gegenüberstellt (2024)
- Co-Autorin der AWMF-Leitlinie Lasertherapie der Haut
- Vizepräsidentin der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (DDL)
- FOCUS-Ärzteliste: Dermatologische Lasertherapie
Was Gefäßlaser leisten – und wo ihre Grenzen liegen
Gefäßlaser zielen präzise auf erweiterte Blutgefäße. Das Gewebe nimmt die Laserenergie selektiv auf, das Gefäß verödet – ohne die umliegende Haut nennenswert zu belasten. Das Ergebnis ist ein ruhigeres, gleichmäßigeres Hautbild.
Was Gefäßlaser können: Rötungen und erweiterte Äderchen sichtbar reduzieren, plötzliche Rötungsschübe bei Rosazea verbessern, Couperose und Besenreiser behandeln, Blutschwämmchen (senile Angiome etc.) und Gefäßveränderungen an der Lippe veröden.
Was Gefäßlaser nicht können: Rosazea heilen. Die Erkrankung hat einen chronischen Verlauf – Laser behandeln sichtbare Gefäßveränderungen, sie beheben nicht die zugrunde liegende Ursache. Auch lässt sich keine vollständige Beschwerdefreiheit garantieren. Die Reaktion der Haut ist individuell. Das besprechen wir offen vor jeder Behandlung.

Gefäßbehandlungen im Detail
Rosazea Spezialistin Hamburg
Rosazea ist mehr als eine Rötung. Es ist eine Erkrankung der Haut – mit plötzlichen Rötungsschüben, anhaltender Gesichtsrötung, erweiterten Äderchen und häufig auch Brennen und Stechen. Wer lange mit ihr lebt, weiß: sie kommt zurück. Aber man kann sie deutlich zurückdrängen.
In unserer Praxis setzen wir für die Rosazea-Behandlung den DermaV™ ein – einen modernen Hochleistungslaser, mit dem großflächige Läsionen behandelt werden können. Er verfügt über eine mit integrierte Kühlung. Er ermöglicht präzise Behandlungen mit deutlich geringerer Ausfallzeit als ältere Lasersysteme.
In einer 2024 veröffentlichten klinischen Studie, die PD Dr. Herberger verantwortet hat, zeigte der DermaV™ eine mit dem Farbstofflaser vergleichbare Wirksamkeit – bei signifikant geringeren Schmerzen und weniger Nachreaktionen auf der Haut. 85 % der behandelten Patientinnen würden die Behandlung weiterempfehlen.
DermaV™ bei Rosazea – klinische Studiendaten
- Vergleichbare Wirksamkeit zum Farbstofflaser
- Signifikant weniger Schmerzen während der Behandlung (2,5 vs. 4,1 von 10)
- Weniger Ausfallzeit – Hautverfärbungen nach der Sitzung deutlich seltener
- Rückgang der Gesichtsrötung unter Studienbedingungen objektiv nachgewiesen
- 84,6 % Weiterempfehlungsrate
Couperose lasern Hamburg
Couperose sind feine, dauerhaft sichtbare Äderchen – vor allem auf Wangen und Nase. Sie entstehen, wenn sich kleine Blutgefäße unter der Haut dauerhaft weiten. Der Laser verödet diese Gefäße gezielt, ohne die umliegende Haut zu belasten. In der Regel sind zwei bis vier Sitzungen erforderlich.
Rote Äderchen im Gesicht lasern in Hamburg
Einzelne rote Äderchen im Gesicht – an Nase, Wangen oder Kinn oder auch periorbitale Venen – lassen sich mit dem Gefäßlaser präzise behandeln. Je nach Tiefe und Lage wählen wir das passende Gerät und die geeigneten Einstellungen. Eine vorherige Untersuchung klärt, welches Verfahren für Ihre Situation sinnvoll ist.
Besenreiser entfernen – Hamburg
Besenreiser sind feine, sichtbare Äderchen – häufig an den Beinen. Der Laser erwärmt die betroffenen Gefäße gezielt und führt so zur Verödung. Bei tiefer liegenden Krampfadern besprechen wir gemeinsam, welcher Weg der bessere ist.
Feuermale entfernen – Hamburg
Feuermale sind angeborene Gefäßveränderungen der Haut, die häufig bereits im Säuglingsalter sichtbar werden. Die Laserbehandlung ist die Methode der Wahl – doch welches Verfahren für wen am besten geeignet ist, war lange nicht systematisch untersucht.
Dr. Herberger ist Autorin der ersten umfassenden Vergleichsstudie verschiedener Laser- und Lichttherapien bei Feuermalbehandlungen – einer Netzwerk-Metaanalyse, in die 27 klinische Studien mit über 1.000 Behandlungen einflossen. Das Ergebnis bestätigt: Nicht jedes Verfahren ist für jeden Patienten gleich geeignet. Die Wahl des richtigen Lasers hängt vom individuellen Befund, dem Alter und dem Hauttyp ab.
Gleichzeitig zeigt ihre Forschung, dass Feuermale in Deutschland noch immer zu selten behandelt werden – obwohl wirksame Methoden verfügbar sind. Sprechen Sie uns an, wenn Sie oder Ihr Kind betroffen sind.
Wie die Gefäßbehandlung abläuft
Der erste Termin zur Gefäßbehandlung bei uns in Hamburg beginnt mit einer genauen Untersuchung. Wir bestimmen die Art der Gefäßveränderung, beurteilen Ihren Hauttyp – und legen gemeinsam fest, wie viele Sitzungen realistisch sinnvoll sind und was Sie von der Behandlung erwarten können.
- Erstgespräch: Diagnose, Befundeinschätzung, Hauttyp-Analyse – und eine ehrliche Einschätzung der erreichbaren Ergebnisse.
- Behandlung: 5–30 Minuten, ambulant. Die integrierte Kühlung reduziert das Wärmeempfinden während der Sitzung.
- Sitzungen: In der Regel 2–4 Sitzungen im Abstand von 6–8 Wochen.
- Nachsorge: Rötung und Schwellung für 2–4 Tage möglich. Sonnenschutz LSF 50 für mindestens 4 Wochen.
- Kosten: Selbstzahler- oder Kassenleistung. PKV übernimmt Rosazea und weitere medizinisch indizierte Leistungen – wir klären das im Gespräch.
Bitte nach der Behandlung beachten
- Kein Sonnenbad und kein Strandurlaub während der Behandlungsserie
- Planen Sie bei Behandlung des Gesichts keine wichtigen Termine in den 3 Folgetagen wegen möglicher Schwellungen.
- Bitte angeben, ob Sie Medikamente nehmen, die die Haut lichtempfindlicher machen
- Frischer Sonnenbrand schließt die Behandlung aus – Termin entsprechend planen
Gefäßbehandlung als Teil eines längeren Plans
Wer Rosazea hat, weiß: die Erkrankung kehrt zurück. Die Laserbehandlung reduziert sichtbare Gefäßveränderungen wirkungsvoll – aber sie ersetzt keine Strategie. In unserer Praxis entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen einen langfristigen Plan: regelmäßige Kontrollsitzungen, gezielte Kombinationsansätze und Empfehlungen, die über die Behandlungsserie hinausgehen.
Häufige Fragen zur Gefäßbehandlung
In der Regel planen wir zwei bis vier Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen. Die genaue Anzahl hängt vom Schweregrad, dem Hauttyp und dem individuellen Ansprechen auf die Behandlung ab.
Der DermaV™ verfügt über ein integriertes Kühlsystem. In klinischen Studien bewerteten Patientinnen die Behandlung im Durchschnitt mit 2,5 von 10 auf der Schmerzskala – deutlich weniger als bei herkömmlichen Farbstofflasern.
Rötung und leichte Schwellung für zwei bis vier Tage sind üblich. Stärkere Hautverfärbungen – wie sie bei älteren Lasersystemen häufig auftreten – sind mit dem DermaV™ deutlich seltener. Viele Patientinnen können ihren Alltag nach einem Tag gut fortsetzen. In manchen Fällen kommt es zu einer stärkeren Schwellung.
Rosazea ist eine chronische Neigung, die sich nicht vollständig heilen lässt. Laser reduzieren sichtbare Gefäßveränderungen wirkungsvoll – die Ursache der Erkrankung beeinflussen sie jedoch nicht. Ein langfristiger Behandlungsplan ist daher sinnvoll.
Viele Gefäßbehandlungen sind Selbstzahlerleistungen. Rosazea und Feuermale können in der Regel mit der privaten Krankenversicherung abgerechnet werden. Das klären wir im Erstgespräch.
Ja. Wir behandeln oberflächliche Besenreiser mit dem Gefäßlaser. Bei tiefer liegenden Venen besprechen wir gemeinsam, ob eine Überweisung an einen Gefäßspezialisten die bessere Lösung ist.